Unfall NRW: Radfahrerin bei Verkehrsunfall auf der Holler Straße tödlich verletzt

Einsatz mit Fahrzeugen

Gütersloh (ddna)

Gütersloh (PS) Am Mittwochnachmittag (2. Juni 2021), gegen 16:49 Uhr, befuhr eine 36-jährige Frau aus Gütersloh mit ihrem Pkw Opel die Holler Straße aus Richtung Blankenhagener Weg in Richtung Brockhäger Straße. Gegenüber der Einmündung Sürenhofsweg kam eine 90-jährige Frau mit ihrem Pedelec aus einem Feldweg und querte die Holler Straße. Dabei kam es zum Zusammenprall zwischen der Pedelecfahrerin und dem Pkw. Die Radfahrerin erlitt so erhebliche Verletzungen, dass sie noch an der Unfallstelle verstarb. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde der Bereich für ca. 3 Stunden rund um die Unfallstelle komplett gesperrt. Das Fahrrad und der Pkw wurden zur Beweissicherung sichergestellt. Der Gesamtsachschaden wird auf 3.500 Euro geschätzt.

Quelle: Polizei Gütersloh, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.