Unfall BW: Fahrzeugkontrollen im Bereich Münsingen, Bei Holzarbeiten schwer verletzt

Motorradunfall

Reutlingen (ddna)

Münsingen (RT): Verkehrskontrollen am Feiertag

Einsatzkräfte der Verkehrspolizei haben mit Unterstützung von Spezialkräften des „Kompetenzteams Motorrad“ und Beamten des Polizeireviers Münsingen an Fronleichnam intensive Verkehrskontrollen durchgeführt. Der Schwerpunkt lag auf dem technischen Zustand von Motorrädern, aber auch Pkw. Insbesondere hatten die Beamtinnen und Beamten technische Veränderungen im Visier, die Auswirkungen auf den Lärmpegel haben.

An den im Seetal an der B 465 und in Münsingen eingerichteten Kontrollstellen wurden insgesamt 75 Fahrzeuge kontrolliert. Insgesamt 20 Fahrer – 12 Pkw – Lenker und acht Biker – werden wegen verschiedenster Verstöße bei der zuständigen Bußgeldbehörde zur Strafanzeige gebracht. An elf Fahrzeugen wurden Mängel oder technische Veränderungen festgestellt, die zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führten. So mussten zum Beispiel an zwei Motorrädern ausgebaute DB – Eater beanstandet werden, an fünf Pkw wurden technische Manipulationen an der Schalldämpfer – Anlage festgestellt. Zwei Golf -GTI – Fahrer aus dem Landkreis Biberach durften ihre Fahrt deshalb nicht fortsetzen. Auch drei Motorradfahrer mussten ihre Weiterreise anderweitig organisieren. Die Kontrollen werden fortgesetzt.

Rottenburg (TÜ): 46-Jähriger schwer verletzt in Klinik geflogen

Mit einer schweren Armverletzung ist ein 46-Jähriger am Freitagvormittag mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Gegen 11:30 Uhr spaltete der Mann in einem Waldstück zwischen der A 81 und Hailfingen mittels eines an einem Traktor angebrachten Spalters Holz. Dabei geriet er mit dem Arm in das Gerät und zog sich erhebliche Verletzungen zu. Neben dem Rettungshubschrauber waren auch ein Notarzt und ein Rettungswagen zur Unfallstelle ausgerückt.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.