Unfall NRW: Lemgo – Schwerer Verkehrsunfall mit einem Schwerverletzten

Polizeiband

Lippe (ddna)

(RB) heute Abend ereignete sich auf der Ostwestfalenstraße zwischen Retzen und Lemgo – Lieme ein schwerer Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person. Ein 27-jähriger Detmolder befuhr mit seinem Pkw und einem Anhänger die Ostwestfalenstraße aus Richtung Bad Salzuflen kommend in Richtung Lemgo. Kurz vor dem Liemer Kreisel kam er aus ungeklärter Ursache nach links von seiner Fahrspur ab, überquerte die beiden Gegenfahrspuren und fuhr gegen einen dortigen Baum. Der Fahrer wurde in seinem Pkw eingeklemmt und musste von der ebenfalls eingesetzten Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geschnitten werden. Ein anderes Fahrzeug war nicht am Unfall beteiligt. Der Fahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in ein Bielefelder Krankenhaus geflogen werden musste. Die Ostwestfalenstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis 21:30 Uhr gesperrt werden.

Quelle: Polizei Lippe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion