Unfall NRW: Schwerer Verkehrsunfall in Lennep

Zwei Polizisten

Wuppertal (ddna)

Eine 79-Jährige bog heute Nachmittag von einem Supermarktparkplatz nach rechts auf die Wupperstraße ab und verlor kurz darauf die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der PKW kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr gegen zwei Verkehrspfosten auf dem Gehweg und kam vor einer Begrenzungsmauer zum Stehen. Die Remscheiderin zog sich bei dem Aufprall schwerste Verletzungen zu und wurde durch Rettungskräfte zur intensivmedizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Wupperstraße in Höhe der Unfallstelle in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden. Der Ford der Seniorin wurde abgeschleppt.

Quelle: Polizei Wuppertal, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.