Unfall NRW: Wagen prallt gegen Straßenbaum – 1 Person tödlich verletzt

Polizeiauto

Warendorf (ddna)

In den frühen Morgenstunden des 6. Juni 2021, gegen 4 Uhr erhielt die Polizei Warendorf Kenntnis über einen schweren Verkehrsunfall auf der Kreisstraße 14 (K14) in Wadersloh.

Nach ersten Erkenntnissen befuhr ein 20- jähriger Wagen Fahrer die K 14, aus Stromberg kommend in Fahrtrichtung Wadersloh. Aus bisher ungeklärter Ursache kam der Mann aus Oelde mit seinem PKW nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte mit der linken Fahrzeugseite gegen einen Baum. Der Oelder wurde in seinem PKW eingeklemmt und verstarb an der Unfallstelle. Die K 14 war für die Dauer der Unfallaufnahme und die Bergungsmaßnahmen bis 9:15 Uhr gesperrt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion