Unfall BW: Tödlicher Verkehrsunfall

Polizeiband

Ludwigsburg (ddna)

Eine tödlich verletzte Person und 22.000 Euro Schaden sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Montagmittag, kurz nach 13:30 Uhr. Ein 63-jähriger Lenker eines Mercedes – Benz Vito befuhr die Industriestraße aus Richtung Landesstraße 1125 kommend in Richtung Ortsmitte. Auf der Gefällstrecke vor der Eisenbahnunterführung kam er mit seinem Fahrzeug aus unbekannten Gründen nach rechts gegen den Randstein. Im weiteren Verlauf prallte das Fahrzeug linksseitig gegen das Brückenfundament. Der 63-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr Sersheim aus dem Fahrzeug geborgen werden. Der Fahrer erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Die Industriestraße war während der Unfallaufnahme und Bergungsmaßnahmen beidseitig für drei Stunden gesperrt, eine örtliche Umleitung war eingerichtet. Die Feuerwehr Sersheim war mit drei Fahrzeugen und vierzehn Einsatzkräften vor Ort. Der Rettungsdienst hatte einen Rettungswagen, eine Notärztin sowie einen Rettungshubschrauber eingesetzt. Zur Betreuung der Angehörigen war ein Notfallnachsorgeteam eingesetzt. Das Polizeipräsidium Ludwigsburg hatte sieben Einsatzfahrzeuge im Einsatz. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion