Unfall NRW: 74-Jähriger bei Betriebsunfall lebensgefährlich verletzt

Polizeiband

Nümbrecht (ddna)

Beim Aufbau eines Fertighauses ist es am Morgen (9. Juni 2021) in Nümbrecht zu einem folgenschweren Unfall gekommen, bei dem ein 74-Jähriger sehr schwere Verletzungen erlitt.

Der Unfall ereignete sich gegen Vormittag im Neubaugebiet Sängertshöhe, als die Außenwände des Erdgeschosses montiert wurden. Aus noch ungeklärter Ursache stürzte eine gerade aufgestellte Wand plötzlich um. Der 74-jährige Nümbrechter geriet unter die Wand und erlitt dabei lebensbedrohliche Verletzungen. Nachdem der vor Ort befindliche Kran die Wand angehoben hatte, konnten Rettungskräfte den Schwerverletzten bergen. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn nach einer ersten Behandlung am Unfallort in eine Siegener Klinik.

Neben der Kriminalpolizei hat auch das Amt für Arbeitsschutz die Ermittlungen zur Unglücksursache aufgenommen.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion