Polizei NRW: Unfall unter Alkohol und Radfahrer (44) stürzt

Polizeiband

Witten (ddna)

Nach einem Unfall mit seinem Fahrrad musste ein 44- jähriger Wittener gestern (8. Juni 2021) (17 Uhr) in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Mann war auf dem Rheinischen Esel in Richtung Witten – Stockum unterwegs. Im Bereich Almstraße / Sonnenschein verlor er die Kontrolle über sein Zweirad.

Er kam ohne Fremdeinwirkung zu Fall und verlor durch den Aufprall kurzzeitig das Bewusstsein. Durch Zeugen wurde die Polizei verständigt. Im Rahmen der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass der 44 -Jährige betrunken war. Ein durchgeführter Promilletest ergab einen Wert von 0,74 Promille. Darüber hinaus stand er unter dem Einfluss von Drogen.

Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und eine Blutprobe entnommen.

Das Verkehrskommissariat hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

Quelle: Polizei Bochum, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion