Unfall NRW: Unfall zwischen Kleinkraftrad und Wagen – Motorradfahrer schwer, Autoinsassen leicht verletzt

Motorradunfall

Essen (ddna)

45279 E. – Freisenbruch: Das Verkehrskommissariat ermittelt nach einem Unfall gestern Abend (Dienstag, 8. Juni 2021) auf der Rodenseelstraße, Ecke Märkische Straße, bei der ein 38 Jahre alter Motorradfahrer ernsthaft verletzt wurde. Die Autoinsassen (22, Essenerin, deutsch, Essenerin, serbisch) wurden leicht verletzt.

Gegen Mitternacht kollidierten die beiden Unfallbeteiligten auf der Kreuzung. Während die 22 Jahre alte Fahrerin eines BMW Mini die vorfahrtsberechtigte Rodenseelstraße in Richtung Bochumer Landstraße fuhr, beabsichtigte der Motorradfahrer (Essener, deutsch) auf die Rodenseelstraße in Richtung Wattenscheider Straße abzubiegen. Nach dem Zusammenstoß blieb der Motorradfahrer schwer verletzt am Boden liegen und wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte von Ersthelfern betreut.

Da der Fahrer des Krads im Verdacht stand, im betrunkenen Zustand gefahren zu sein, wurde ihm im Krankenhaus eine Blutprobenentnahme entnommen. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Kreuzung gesperrt werden, aufgrund der Uhrzeit hatte dies aber keine großen Auswirkungen auf den Straßenverkehr. (ChWi)

Quelle: Polizei Essen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.