Unfall BW: (Sulz am Neckar, Lkrs. RW) Harley – Fahrer kollidiert mit Reh und verletzt sich schwer

Motorradunfall

Sulz (ddna)

Ein Fahrer einer Harley -Davidson ist am Donnerstagnachmittag auf der alten B14 mit seiner schweren Maschine verunglückt. Er war gegen 14 Uhr mit einem weiteren Motorradfahrer in Richtung Fischingen unterwegs, als plötzlich auf halber Strecke ein Reh aus dem Wald sprang. Der Bekannte des Verunglückten konnte dem Reh noch reflexartig ausweichen, was dem 66 -Jährigen jedoch nicht mehr gelang. Bei dem Unfall mit dem Wild stürzte er und verletzte sich schwer. Sein Motorrad rutschte die dortige Böschung hinunter und blieb neben der Straße in einem Wiesengrundstück liegen. Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste der Motorradfahrer mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Wegen der Landung des Hubschraubers und der Unfallaufnahme war die Landesstraße knapp zwei Stunden gesperrt. Es kam deswegen auch zu Verkehrsbehinderungen. Den Schaden an der Harley -Davidson schätzt die Polizei auf 3.000 Euro. Von dem Reh, das nach dem Unfall Richtung Bahngleise weiterrannte, fehlt jede Spur. Zusammen mit dem Jagdpächter suchten Beamte der Polizei Sulz noch vergeblich nach dem möglicherweise verletzten Wild.

Quelle: Polizeipräsidium Konstanz, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion
Letzte Artikel von Blaulicht Redaktion (Alle anzeigen)