Unfall NRW: Fataler Griff zur Cola – Dose

Bild von der Unfallstelle

Bild: Bild von der Unfallstelle (Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis presseportal.de)

Nümbrecht (ddna)

Beim Griff zu einer heruntergefallenen Cola-Dose ist am Donnerstag (10. Juni 2021) ein Autofahrer von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt; Er zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Der 69- jährige Nümbrechter war gegen Mittag mit einem Renault auf der Kreisstraße 55 in Nümbrecht – Grunewald unterwegs, als ihm eine in der Mittelkonsole deponierte Cola-Dose in den Fußraum der Fahrerseite fiel. Beim Versuch, die Dose zu ergreifen, kam der PKW nach rechts von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und kippte auf die Fahrerseite. Der 69-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu, an dem Renault entstand ein Totalschaden.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.