Polizei NRW: Polizei sucht Zeugen nach Unfallflucht in Wischlingen

Polizeiweste

Dortmund (ddna)

Nach einer Unfallflucht auf dem Wischlinger Weg in der Nacht zu Mittwoch (9. Juni 2021) sucht die Polizei noch Augenzeugen. Dabei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

Den ersten eigenen Angaben zufolge war ein 20- jähriger Dortmunder gegen Mitternacht mit einem roten Kleinwagen auf dem Wischlinger Weg in Richtung Süden unterwegs. Ein weiteres Auto überholte ihn nahe des dortigen Friedhofs und befuhr dazu die Fahrbahn in Gegenrichtung. Als der Fahrer oder die Fahrerin dort ein herannahendes Auto bemerkte, scherte er vor dem Fahrzeug des 20-Jährigen wieder ein. Dabei berührte der Wagen den des Dortmunders.

Der Fahrer oder die Fahrerin setzte den Weg fort, ohne sich um eine Schadensregulierung zu kümmern. Den Zeugenaussagen zufolge soll es sich um ein dunkles Auto gehandelt haben (vermutlich blau oder grau).

Zeugen, die den Verkehrsunfall beobachtet haben und weitere Angaben zu Fahrzeug und oder Fahrerinrer machen können, werden gebeten, sich an die Polizeistation in Dortmund – Huckarde unter 0231-2121 zu wenden.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

In ganz NRW: immer mehr Beteiligte verschwinden von Unfallstelle

Eine gute Nachricht ist ohne Zweifel, dass es in unserem Bundesland immer weniger Verkehrsunfälle gibt. Ein Wermutstropfen: in Nordrhein-Westfalen flüchten Fahrer immer häufiger von der Unfallstelle. Innerhalb von nur vier Jahren erhöhte sich die Zahl der Unfallfluchten um 5.000 Fahrerinnen und Fahrer – von 139.000 auf 143.000!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“, warnt Innenminister Herbert Reul.

Die Chance mit einer Flucht vom Unfallort davon zu kommen ist nicht gut: 40,9% der Fälle werden von der Polizei aufgeklärt. Von 10 Verkehrsunfällen mit Getöteten und Fahrerflucht wurden 2019 sogar acht Fälle aufgeklärt. Von denen mit Schwerverletzten immerhin noch gut die Hälfte.

Die „Unfallflucht“ versteht zwar jeder, aber juristisch korrekt heißt es: „Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ – niedergeschrieben in §142 des Strafgesetzbuches.

Blaulicht Redaktion
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