Unfall NRW: Rettungshubschrauber nach Arbeitsunfall im Einsatz

Polizeiband

Lindlar (ddna)

Bei einem Arbeitsunfall hat sich am Freitagmorgen (11. Juni 2021) ein 54- Jähriger so ernstzunehmende Verletzungen zugezogen, dass er mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik geflogen wurde.

Der Mann aus Wipperfürth war gegen Vormittag an einem Einfamilienhaus in der Straße Heidplätzchen mit Arbeiten an einer motorgesteuerten Markise beschäftigt, die bei entsprechender Sonneneinstrahlung automatisch ausfährt. Zu diesem Zweck war er auf eine Leiter gestiegen, welche an der Markise angelehnt war. Als die Markise plötzlich ausfuhr, verlor der 54-Jährige das Gleichgewicht und stürzte zu Boden. Dabei verletzte er sich so schwer, dass ihn ein Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik flog.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.