Unfall BW: Unfälle mit Verletzten

Zwei Polizisten

Reutlingen (ddna)

Ostfildern (ES): Verletzte und Verkehrsbehinderungen nach Auffahrunfall

Ein Auffahrunfall mit Verletzten auf der L 1202 zwischen Nellingen und dem Körschtalviadukt hat am Freitagmittag zu starken Verkehrsbehinderungen geführt. Gegen 13:30 Uhr war ein 49-Jähriger mit einem VW Touran in Richtung Autobahn unterwegs und krachte ins Heck eines aufgrund des Verkehrs abbremsenden Golf. Zuvor hatte er noch vergeblich versucht auszuweichen. Der Touran, an dem das Airbag – System auslöste, wurde durch den Aufprall auf die Gegenfahrspur abgewiesen. Sowohl der Unfallverursacher als auch die 48 Jahre alte Lenkerin des Golf zogen sich nach derzeitigem Kenntnisstand keine schwerwiegenden Verletzungen zu. Sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der Gesamtschaden an den beiden Pkw, die abgeschleppt werden mussten, beläuft sich auf zirka 20.000 Euro. Die Unfallaufnahme war gegen 15 Uhr beendet. Zuvor war aufgrund der notwendigen Vollsperrung der Verkehr örtlich umgeleitet worden.

Weilheim (ES): Radfahrerin bei Unfall erheblich verletzt

Mit einem Rettungshubschrauber musste eine schwerverletzte Radfahrerin nach einem Verkehrsunfall am Freitagnachmittag in eine Klinik geflogen werden. Ein 43-Jähriger befuhr kurz vor 14 Uhr mit einem Kleinlastwagen mit Anhänger die Kirchheimer Straße in ortsauswärtiger Richtung. Kurz vor der Einmündung Hegelstraße überholte er die 81 Jahre alte Radfahrerin. Während des Überholmanövers stürzte die Seniorin zu Boden und zog sich schwerste Verletzungen zu. Nach einer notärztlichen Erstversorgung an der Unfallstelle musste sie in eine Klinik geflogen werden. In die Ermittlungen der Esslinger Verkehrspolizei wurde ein Unfallsachverständiger eingeschaltet.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion
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