Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Zwei Polizisten

Recklinghausen (ddna)

Gladbeck:

In der Zeit von Montagnachmittag bis Dienstagmorgen hat ein unbekannter Autofahrer einen geparkten silbernen VW Golf beschädigt. Es ist ein Fremdschaden von ca. 1.500 Euro entstanden. Bei dem Unfallort handelt es sich um die Buersche Straße, zwischen der Charlottenstraße und der Luisenstraße. Der Verursacher flüchtete unerkannt vom Unfallort.

Dorsten:

Ein Unbekannter beschädigte einen braunen Opel Adam auf einem Tankstellengelände der Gladbecker Straße (Altstadt). In der Zeit von Donnerstagmorgen bis Freitagmorgen verursachte er einen Schaden von 1.500 Euro und entfernte sich unerkannt im dem Orte.

Marl:

Am Freitag wurde ein Auto in der Zeit von 11:15 bis 11:35 Uhr am Marler Stern beschädigt. Der Unfallverursacher flüchtete unerkannt vom Unfallort und hinterließ an einem grauen VW Golf einen Sachschaden von etwa 1.200 Euro.

Recklinghausen:

Ein blauer VW Kombi wurde von einem Fahrer beschädigt. Das Auto stand heute in der Zeit von 11:15 bis 12:15 Uhr auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Bochumer Straße, nahe der Düppelstraße. Der Schaden beträgt 1.500 Euro. Hinweise zum Verursacher liegen nicht vor.

Hinweise nimmt die Polizei unter der 0800 2361 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Selbst bei Schwerverletzten: immer häufiger Unfallflucht

Die Zahl der Verkehrsunfälle in unserem Bundesland ist erfreulicherweise zurückgegangen. Aber: die Polizei ist besorgt, weil immer mehr Fahrer in Nordrhein-Westfalen vom Unfallort einfach abhauen. 2019, im Vergleich zu 2015, waren 5.000 Unfallbeteiligte mehr verschwunden: insgesamt 143.500 Fahrerinnen und Fahrer!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem“, betont Innenminister Herbert Reul und fügte hinzu: „Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Die Chance mit einer Flucht vom Unfallort davon zu kommen ist nicht gut: 40,9% der Fälle werden von der Polizei aufgeklärt. Werden Menschen von einem Unfallflüchtigen getötet lässt die Polizei nicht locker. So konnten 2019 in 8 von 10 Fällen der Todesfahrer überführt werden. Wurden Menschen schwer verletzt einfach am Unfallort einfach zurückgelassen gelang es in der Hälfte der Fälle, den oder die Schuldige zu finden.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.