Dow Jones schloss ohne große Veränderungen – Dax mit Gewinnen

(Abschlussbericht Dow Jones hier ab 22:30)

Das deutsche Börsenbarometer stieg gestern zeitweise bis auf 15.703,84 Punkte und verbesserte sich bis zum Ende des Handelstages um insgesamt 0,78 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


US-Konjunkturbarometer Dow Jones

Der wichtigste US-Index, der Dow Jones, lag gestern bei 34.479,60 Punkten und damit bei einem Tages-Plus zum vorherigen Handelstag von 0,04 %. Bisheriges Jahreshoch waren 35.091,56 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 1,74 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax nach oben

Verglichen mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 7. Juni hat der Leitindex bis gestern 0,25 Prozent an Wert verloren. Die Schwankungsbreite des Dax lag gestern bei 155,49 Punkten. Der Leitindex schloss den Handel schließlich 0,78 Prozent stärker gegenüber dem vorherigen Handelstag bei 15.693,27 Punkten. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Plus von 0,00 Prozent.


Beste und schlechteste Werte

Gewinner im Dax war gestern BMW mit einem Plus von 2,04 Prozent. Die Deutsche Bank war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 1,70 Prozent. Auch Vonovia musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 0,63 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Zahl der gehandelten Anteile

Das Handelsvolumen ging im Vergleich zu den letzten 30 Tagen zurück: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 53.593.524 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 60.117.243 Aktien. Gestern waren es also 10,85% weniger als im monatlichen Durchschnitt.


Blick auf den Erdölpreis

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 70.78 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 66,63 USD und vor einem Jahr bei 39,06 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 6,23 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 41,65 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 69,90 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 72,60 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 81,21 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Mit welchen Konzernen startete der Leitindex DAX?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Kann man DAX-Unternehmen blind vertrauen?

Die Mitgliedschaft im exklusiven DAX-Club sagt wenig bis gar nichts über die Belastbarkeit und Innovationskraft des DAX-Unternehmens aus. Karstadt und Kaufhof sind zwei ältere Beispiele dafür. Die bislang peinlichste DAX-Geschichte passierte 2020. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 12. Juni 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.