Unfall NRW: Radfahrerin bei Unfall schwer verletzt

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Warendorf (ddna)

Dienstag Nachmittag (22. Juni 21) wurde eine 71-jährige Radfahrerin aus Ahlen bei einem Verkehrsunfall ernsthaft verletzt. Die Frau befuhr mit ihrem Pedelec den rechtsseitig gelegenen Geh – und Radweg an der Südstraße in Ahlen. Dabei war sie in Richtung Ostwall unterwegs. Zur gleichen Zeit befuhr ein 49- jähriger Mann aus Ahlen mit seinem Fahrrad den linksseitigen Geh – und Radweg an der Südbreede und bog nach links auf die Südstraße ab. Als die beiden Radfahrer sich auf dem Radweg im Einmündungsbereich Südstraßebrede entgegenkamen, geriet die Frau ins Straucheln und stürzte. Sie wurde mit einem Rettungswagen im ein Krankenhaus gebracht. Das Pedelec wurde leicht beschädigt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.