Unfall NRW: 39- jähriger Rollerfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizeiweste

Bonn (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Landgrabenweg in Limperich ist am Donnerstag (1. Juli 2021) ein Rollerfahrer ernsthaft verletzt worden.

Der 39-Jährige befuhr am Nachmittag den Landgrabenweg in Fahrtrichtung Ramersdorf und bog nach links in die kreuzende Rhenusallee ab. Bei dem Abbiegevorgang wurde er von einem entgegenkommenden Auto erfasst. Nach aktuellem Ermittlungsstand kam es zu der Kollision, weil die 59-jährige Autofahrerin die rote Ampel an der Kreuzung missachtete und ungebremst an die Kreuzung einfuhr.

Der Rollerfahrer wurde vor Ort durch Rettungssanitäter behandelt und musste zur weiteren Behandlung stationär in ein Krankenhaus gebracht werden. Das Verkehrskommissariat 1 der Bonner Polizei hat die weiteren Ermittlungen zu dem Unfall übernommen.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.