Unfall NRW: Drei Verletzte nach Fehler beim Abbiegen auf der Hülshoffstraße

Einsatz mit Fahrzeugen

Münster (ddna)

Am Freitag (2. Juli 2021) gegen Nachmittag befuhr ein 28- jähriger Münsteraner mit seinem VW Tiguan die Hülshoffstraße in Richtung Münster – Nienberge. An der Einmündung Hunnebeckweg bog er mit seinem Wagen nach links ab und übersah dabei einen entgegenkommenden Fiat Ducato. Im Kreuzung stießen beide PKW frontal zusammen und der Fahrer verletzte sich schwer. Beide Fahrzeuge wurde durch den Aufprall zurückgeschleudert und kamen im Straßengraben zum Stillstand. Im Fiat Ducato wurden die 36-jährige Fahrerin und ihre 12- jährige Tochter ebenfalls ernsthaft verletzt. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. Für die Dauer der Unfallstelle wurde die Hülshoffstraße für rund zwei Stunden voll gesperrt. Es entstand ein Sachschaden von 25.000 Euro.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion