Polizei NRW: Vermeitliche Unfallflucht unter Alkoholeinfluss am frühen Samstagmorgen

Polizeiauto

33154 Salzkotten (ddna)

Samstag, 3. Juli 2021, 1:30 Uhr

33154 Salzkotten, Paderborner Straße Beschädigter Pkw, Fahrer unter Alkoholeinfluss

In der Nacht von Freitag auf Samstag fiel einer Streifenwagenbesatzung im Innenstadtbereich von Salzkotten ein VW Golf auf, der auf der gesamten Beifahrerseite frische Unfallspuren aufwies. Gegen 1:30 Uhr wurde der PKW durch die Beamten kontrolliert. Der 42- jährige Fahrer machte den Beamten gegenüber widersprüchliche Angaben, die nicht zu den Unfallspuren am Pkw passten. Da bei dem Fahrer darüber hinaus Hinweise auf Alkoholkonsum vorlagen, wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt und der VW Golf wurde zur weiteren Sachverhaltsklärung sichergestellt.

Quelle: Polizei Paderborn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion
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