Unfall NRW: Pkw fährt gegen Verkehrsunfall mit 2 Schwerverletzten und einem Leichtverletzten

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Gummersbach (ddna)

Am Dienstag (7. Juli 2021) kam es am frühen Abend in Gummersbach – Elbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Aus ungeklärter Ursache fuhr ein 45-jähriger Gummersbacher mit seinem Pkw gegen eine Mauer. Nach ersten Erkenntnissen befuhr der 45-jährige Gummersbacher zusammen mit seinen 2 Kindern im Alter von 20 und 21 Jahren die Gelpestraße und bog von dieser in den Wanderweg ein. Bei dem Abbiegevorgang verlor der Gummersbacher aus noch unklarer Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Mauer am rechten Fahrbahnrand des Wanderweges. Durch den Aufprall wurden der Fahrer und einer seiner Beifahrer ernsthaft verletzt. Der zweite Beifahrer wurde leichtverletzt. An dem Unfallfahrzeug entstand schwerer Sachschaden – es musste abgeschleppt werden. Die Verletzten wurden im Krankenhaus gebracht.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion