Unfall NRW: Unfall durch Wildwechsel

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Gummersbach (ddna)

Schwere Verletzungen hat sich am Dienstagmorgen (6. Juli 2021) ein Autofahrer bei einem Ausweichmanöver auf der Kreisstraße 41 in Gummersbach – Liefenroth zugezogen. Dem 39 -jährigen Gummersbacher war gegen 6:10 Uhr ein Rehwild vor das Auto gelaufen. Einen Zusammenstoß konnte er zwar durch ein Ausweichmanöver verhindern, verlor dabei jedoch die Kontrolle über seinen PKW. Der Renault kam von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine ansteigende Böschung und kippte auf die Beifahrerseite. Der Fahrer konnte mit Hilfe eines Ersthelfers aus dem Auto klettern; Er erlitt aber so erhebliche Verletzungen, dass er in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Bis zur Bergung des Unfallwagens war die K 41 für etwa zwei Stunden gesperrt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion