Unfall NRW: Verkehrsunfall mit einer schwerverletzten Person

Motorradunfall

Waldbröl (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf der B256 Siegstraße, Höhe der Einmündung Schönenbacher Straße in Waldbröl, hat sich am Mittwochnachmittag ein 47-jähriger Motorradfahrer ernstzunehmende Verletzungen zugezogen. Er war um 16:12 Uhr mit seinem Motorrad auf der B256 in Richtung Waldbröl unterwegs. Ein 64-jähriger Autofahrer aus Windeck war mit seiner Beifahrerin ebenfalls auf der B256 unterwegs, allerdings in entgegengesetzte Richtung. Der Autofahrer bog an der Einmündung B256/ Schönenbacher Straße nach links in die Schönenbacher Straße ab. Im Einmündungsbereich kam es zur Kollision mit dem entgegenkommenden Motorradfahrer. Der Motorradfahrer aus St. Augustin zog sich dabei schwere Verletzungen zu und wurde nach notärztlicher Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert. Die Insassen des Pkw blieben unverletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden abgeschleppt. Die momentan bestehende Sperrung der B256 wird in Kürze aufgehoben. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.