Unfall NRW: Fußgänger bei Verkehrsunfall am Südwall erheblich verletzt

Einsatz mit Fahrzeugen

Dortmund (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf dem Südwall ist am Freitagmorgen (9. Juli 2021) ein Fußgänger erheblich verletzt worden. Er wurde vom Anhänger eines Autos erfasst.

Der Unfall ereignete sich am Morgen auf der Kreuzung mit der Hohen Straße. Den ersten Zeugenaussagen zufolge wollte ein 58- jähriger Wittener dort mit seinem Pkw – Gespann vom Südwall in Richtung Osten auf die Fahrbahn in Richtung Westen wenden. Hierzu befand er sich zuvor auf dem linken Linksabbiegerstreifen. Bei dem Wendevorgang bog er auf den rechten Fahrstreifen in Richtung Westen ein. Dabei erfasste der Anhänger seines Fahrzeugs aus ungeklärter Ursache einen 77-jährigen Dortmunder, der am Fußgängerüberweg offenbar vom südlichen Gehweg aus den Wall überqueren wollte. Er wurde zu Boden geschleudert.

Der 77-Jährige kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.