Unfall BW: Radfahrer tödlich verletzt

Polizeiauto

Reutlingen (ddna)

Radfahrer bei Verkehrsunfall tödlich verletzt

Ein 34 Jahre alter Radfahrer ist am Montagnachmittag bei einem Verkehrsunfall auf der Stuttgarter Straße (B 28) ums Leben gekommen. Den derzeitigen verkehrspolizeilichen Ermittlungen zufolge war der Mann gegen 14:45 Uhr auf dem parallel verlaufenden Geh – und Radweg in Richtung Tübingen unterwegs und dürfte dabei nach der Einmündung der Straße Am Heilbrunnen mit seinem Lenker einen Verkehrspfeiler gestreift haben. Anschließend geriet er nach links auf die rechte Fahrspur, wo es zur Kollision mit einem in gleicher Richtung vorbeifahrenden Lkw eines 58 -Jährigen kam. Dabei wurde der Radfahrer so schwer verletzt, dass er noch am Unfallort verstarb. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Sachverständiger in die Ermittlungen einbezogen. Die Verkehrspolizei Tübingen bittet Augenzeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter 07071-8660 zu melden.

Quelle: Polizeipräsidium Reutlingen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Unfälle in Baden-Württemberg gehen zurück

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: Bei diesen Crashs wurden 14.618 Personen leicht (- 21,1%) und 3.352 Personen schwer verletzt (- 12,9%). 146 Menschen (- 31,8%) starben auf Baden-Württembergs Straßen.