Unfall BW: (KA) Fußgängerin wird von Straßenbahn erfasst und schwer verletzt- Polizei sucht Zeugen

Polizeiband

Karlsruhe (ddna)

Zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einer 31 Jahre alten Fußgängerin und einer Straßenbahn kam es am Dienstagmorgen gegen 8:30 Uhr im Karlsruher Stadtteil Knielingen.

Nach bisherigem Ermittlungsstand soll die 31-jährige Frau hinter einer aus der Haltestelle Herweghstraße stadtauswärts ausfahrenden Straßenbahn die Gleise überquert haben. Hierbei kollidierte sie mit einer aus Richtung Pfalz einfahrenden Straßenbahn und wird durch diese erfasst. Die 31-Jährige wird durch den Zusammenprall zu Boden geschleudert und wird dabei erheblich verletzt. Alarmierte Rettungskräfte brachten sie nach Erstversorgung durch einen Notarzt in eine Klinik.

Der Straßenbahnverkehr musste für die Dauer der Unfallaufnahme für ca. eine Stunde eingestellt werden. Der Sachschaden an der Straßenbahn wird auf rund 500 Euro geschätzt.

Zeugen, die Angaben zum genauen Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Autobahnpolizeirevier Karlsruhe unter 0721-944840 zu melden.

Marion Kaiser, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen“, sagte Innenminister Thomas Strobl bei der Vorstellung der Halbjahresstatistik.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Immer noch nicht gut: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.