Blaulicht BW: (BC) (HDH) (UL) Region – Betrüger geben sich als Polizisten aus / Eine Seniorin aus dem Kreis Heidenheim saß am Donnerstag der Betrugsmasche auf.

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Ulm (ddna)

Seit Mittwoch Mittag verzeichnete die Polizei insgesamt 16 Anrufe von falschen Polizisten in den Landkreisen Biberach (4), Heidenheim (5), Stadtkreis Ulm (7). Mit der nicht endenden Masche gaben sich die Betrüger als Polizisten aus und erzählten von Einbrüchen in der Nachbarschaft. Deswegen sei die Sicherheit der Bewohner gefährdet. Üblicherweise stellten die Betrüger danach die Frage nach Wertgegenständen, welche die Polizei angeblich sicher verwahrt. In einem Fall riefen die Betrüger nach Mitternacht verstärkt mit dieser Masche bei einer Seniorin aus dem Landkreis Heidenheim an. Letzendlich gelang es dem Betrüger das Vertrauen der Frau zu erlangen. Einem Unbekannten übergab sie dann noch in den Nachtstunden Schmuck und mehrere tausend Euro Bargeld. Erst später hegte sie den Verdacht, dass Betrügern aufgesessen war und informierte die richtige Polizei. Die hat die Ermittlungen aufgenommen.

Tipps der Polizei: Häufig treiben Betrüger als falsche Polizisten ihr trügerisches Spiel mit älteren Menschen. Sie bringen sie um ihre Ersparnisse und Wertgegenstände. Die Täter geben sich als Polizeibeamte aus. Die Betrüger täuschen oft vor, über den Notruf „110“ anzurufen. Die Internettelefonie ermöglicht den Betrügern im Display jede beliebige Rufnummer anzeigen zu lassen. Damit täuschen sie eine falsche Identität vor. Um sich vor der Betrugsmasche „falscher Polizeibeamter“ zu schützen, rät die Polizei:

– Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. – Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los. – Werden Sie misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder

Persönlichen Daten.

– Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. – Benutzen Sie nicht die Rückruftaste. – Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und

Finanziellen Verhältnisse.

– Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach

Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Stellen Sie sicher, dass im Telefonbuch nur ihr Nachname und höchstens der erste Buchstabe des Vornamens steht.

– Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie

Vertrauen.

– Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien – und Freundeskreis

Weiter. Weitere Informationen zum Thema „falscher Polizeibeamter“ finden Sie unter www.polizei-beratung.de

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)