Blaulicht BW: (UL) Ohne Kindersitz / Kein Verantwortungsbewusstsein für sein Kind zeigte eine Frau am Mittwoch in Ulm.

Polizeiauto auf der Straße

Ulm (ddna)

Der Polizeistreife fiel der Mercedes gegen Abend in der Straße Lupferbrücke auf. Eine 40-Jährige fuhr dort mit ihrem 4- jährigen Kind ohne jegliche Sicherungseinrichtung. Erst nachdem ein geeigneter Kindersitz organisiert war, durfte die Fahrt fortgesetzt werden. Neben einem Bußgeld in Höhe von 60 Euro muss die Frau mit einem Punkt in Flensburg rechnen.

„Sicherheitsgurte und richtige Kindersitze sind die Lebensretter Nr. 1“, sagt die Polizei und rät: „Sichern Sie Ihre kleinen Mitfahrer immer mit geeigneten Kindersitzen!“ Denn schon bei einem Aufprall mit Tempo 50 „wiegt“ jeder Insasse kurzzeitig das 30-fache seines Körpergewichts. Ein etwa 30 Kilogramm schweres Kind wird zum „Geschoss“ von bis zu 900 Kilogramm. Dass bedeutet: Ohne Kindersitz entspricht ein Aufprall mit 50 km einem Sturz aus dem 3. Stock auf Beton. Ein Aufprall mit 15 km kann für Kinder bereits tödlich sein. Im Übrigen haben Kinder ein siebenfach höheres Risiko tödlicher oder schwerster Unfallverletzungen. Die Polizei rät deshalb, Kinder richtig zu sichern. Wie das geht, darüber informiert die Polizei im Internet unter www.gib-acht-im- Straßenverkehr.de.

Quelle: Polizeipräsidium Ulm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)