Unfall BW: Meldung aus dem Landkreis Ravensburg

Polizeiauto

Ravensburg (ddna)

Aitrach

Verkehrsunfall mit fünf schwerverletzten Personen

Am Sonntagnachmittag gegen 16:15 Uhr ereignete sich auf der A96 zwischen Aichstetten und Aitrach ein folgenschwerer Verkehrsunfall. Nach bisherigen Erkenntnisse kam es in Fahrtrichtung Memmingen zu einer Kollision zwischen zwei Autos, in dessen Folge ein beteiligter BMW aus dem Landkreis Rüdesheim ins Schleudern kam und sich überschlug. Alle fünf Insassen dieses Autos erlitten ernstzunehmende Verletzungen, hierunter war auch ein 10- jähriges Mädchen. Nähere Angaben zu den Verletzungen der drei Frauen im Alter von 39, 66 und 68 Jahren und einem 63- jährigen Mann liegen der Polizei bisher nicht vor. Die Insassen des zweiten beteiligten VW blieben unverletzt. Zur medizinischen Versorgung waren an der Unfallstelle mehrere Rettungswägen und Notärzte, sowie zwei Rettungshubschrauber, die Feuerwehr und mehrere Polizeieinsatzfahrzeuge eingesetzt. Die verletzen Personen wurden zur weiteren Versorgung in umliegende Krankenhäuser eingeliefert. Die Autobahn musste zur Absicherung der Unfallstelle, zuren Unfallaufnahme und letztlich zur Reinigung der Fahrbahn bis gegen 18:40 Uhr in Fahrtrichtung Memmingen voll gesperrt werden. Eine Ausleitung und Umleitung errichtete die Autobahnmeisterei an der Anschlussstelle Aichstetten. In kürzester Zeit bildete sich ein bis zu 13 Kilometer langer Rückstau auf der Autobahn. Die Ermittlungen der Polizei zum Unfallhergang dauern an.

Quelle: Polizeipräsidium Ravensburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Seit 1953 die offizielle Statistik für unser Bundesland eingeführt wurde, gab es noch nie so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Der Rückgang bei den Unfällen in BaWü ist beeindruckend: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Immer noch nicht gut: 146 Menschen wurden bei Unfällen auf den Straßen unseres Bundeslandes getötet, rund 19.000 verletzt.