Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Recklinghausen (ddna)

Castrop – Rauxel:

Auf der Rieperbergstraße hat es am Montagmittag eine Unfallflucht gegeben. Dabei wurde ein geparkter schwarzer Audi A4 an der Fahrerseite beschädigt. Ein Verursacher hat sich nicht gemeldet. Die Unfallflucht ist möglicherweise gegen 13:30 Uhr passiert, zu dieser Zeit hatte eine Augenzeugin ein verdächtiges Geräusch gehört, das zu einem Aufprall passen könnte. Der Schaden wird auf 2.500 Euro geschätzt.

Dorsten:

Auf dem Rossmann – Parkplatz an der Borkener Straße wurde am Montagnachmittag ein schwarzer Citroen C4 angefahren und beschädigt. Der Verursacher ist geflüchtet. Der Fahrer des Citroen hatte sein Auto für etwa 20 Minuten verlassen, in der Zeit von 17:20 Uhr bis etwa 17:40 Uhr. In dieser Zeit muss der Schaden am hinteren rechten Radkasten entstanden sein. Der Schaden liegt bei etwa 1.000 Euro.

Gladbeck:

Auf der Enfieldstraße wurde heute (Dienstag), zwischen 7 und 10 Uhr, ein silberner Mercedes C- Klasse beschädigt – vermutlich durch ein anderes Fahrzeug. Der Schaden wird auf 3.000 Euro geschätzt. Der Verursacher ist geflüchtet.

Hinweise nehmen die Verkehrskommissariate unter 08001 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

In ganz NRW: immer mehr Beteiligte verschwinden von Unfallstelle

Eine gute Nachricht ist ohne Zweifel, dass es in unserem Bundesland immer weniger Verkehrsunfälle gibt. Aber: die Polizei ist besorgt, weil immer mehr Fahrer in Nordrhein-Westfalen vom Unfallort einfach abhauen. 2019, im Vergleich zu 2015, waren 5.000 Unfallbeteiligte mehr verschwunden: insgesamt 143.500 Fahrerinnen und Fahrer!

Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem“, betont Innenminister Herbert Reul und fügte hinzu: „Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Immerhin, die Aufklärungsquote lag 2019 bei 40,9 %. Von 10 Verkehrsunfällen mit Getöteten und Fahrerflucht wurden 2019 sogar acht Fälle aufgeklärt. Von denen mit Schwerverletzten immerhin noch gut die Hälfte.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.