Unfall NRW: Verkehrsunfall mit Personenschaden

Polizeiband

Warendorf (ddna)

Heute Vormittag befuhr eine 20 Jährige aus Sendenhorst die L811 in Richtung Sendenhorst. In Höhe einer Rechtskurve kam sie nach rechts auf den dortigen Grünstreifen und verlor dadurch die Kontrolle über ihren Pkw. Sie geriet ins schleudern und stieß gegen ein entgegenkommendes Wohnmobil. Dieses Fahrzeug war besetzt mit einem 74-jährigen Fahrer und einer 70-jährigen Beifahrerin aus Rudersberg. Das Wohnmobil kam durch den Zusammenstoß nach rechts von der Fahrbahn ab. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden in Höhe von ca. 50.000 Euro. Die Fahrzeuge mussten mit erhöhtem Aufwand von der Unfallstelle geborgen werden. Die L811 in Höhe der Bauernschaft Elmenhorst wurde bis 14:50 Uhr vollständig gesperrt. Die 20 Jährige wurde erheblich verletzt. Der 70 Jährige wurde leicht und seine Beifahrerin schwer verletzt. Die Personen wurden den angrenzenden Krankenhäusern mittels Rettungswagen zugeführt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.