Polizei NRW: Betrunken mit einem Elektroroller auf dem OWD

Polizeiband

Bielefeld (ddna)

HC/ Bielefeld- Brackwede-

Eine kurze Fahrt über den OWD ergab in den frühen Stunden des Samstag, 28. August 2021, für einen E- Scooter – Fahrer eine Blutprobenentnahme und die Führerscheinabgabe.

Ein 18-Jähriger aus Bünde befuhr gegen 4:50 Uhr nachts mit einem Elektrokleinstfahrzeug den Ostwestfalendamm in Richtung Eckendorfer Straße. Ein Verkehrsteilnehmer meldete seine Fahrt der Polizei.

In der Abfahrt „Quelle“ traf die Streifenwagenbesatzung auf den 18-jährigen E-Scooter – Fahrer. Er gab zu, über den OWD gefahren zu sein und erklärte den Beamten, auf einen Freund zu warten. Die Polizisten erkannten bei ihm typische alkoholbedingte Ausfallerscheinungen und führten mit ihm einen Alkohol – Test durch, der positiv verlief. Ein Arzt entnahm dem Angetrunkenen eine Blutprobenentnahme und die Polizeibeamten stellten die Prüfbescheinigung zum „Begleiteten Fahren“ des Mannes sicher. Ein Strafanzeige ist eingeleitet.

Quelle: Polizei Bielefeld, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion
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