News Bonn: Einbruch in Supermarkt – Täter stiegen durch das Dach ein – Zigaretten entwendet – Wer hat etwas beobachtet?

Zwei Polizisten

Bonn (ddna)

In den Nachtstunden zum 31. August 2021 brachen Unbekannte in den Verkaufsraum eines Supermarktes auf der Moselstraße in Bornheim – Hersel ein:

Nach dem aktuellen Ermittlungsstand waren Einbrecher in dem Zeitraum zwischen 2 und 3 Uhr an dem Objekt aktiv. Das Spurenbild am Ort des Geschehens deutet darauf hin, dass die Unbekannten zunächst auf das Dach des Marktes gestiegen sind. Durch das gewaltsame Öffnen eines Dachfensters verschafften sich der Täter Zugang in den Verkaufsraum, aus dem sie nach den bisherigen Feststellungen Zigaretten in noch nicht festgestelltem Umfang stahlen. Anschließend verließen der Täter den Raum vermutlich durch den ursprünglichen Einstieg. Unterhalb des Dachfensters waren mehrere Getränkekisten aufeinander gestapelt.

Der Unbekannten verließen den Tatortbereich schließlich mit ihrer Beute unerkannt. Der Einbruch wurde in den frühen Morgenstunden des 31. August 2021 von Mitarbeitern des Marktes bemerkt.

Das zuständige KK 34 hat die weitergehenden Ermittlungen zu dem Fall übernommen. Augenzeugen, die Beobachtungen mit einem möglichen Zusammenhang zu dem geschilderten Geschehen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 0228-150 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn weder Polizei noch Alarmanlage helfen – Einbrüche in NRW

Immerhin: In unserem Bundesland wird in diesem Jahr weniger eingebrochen als in den Jahren zuvor! Spezialisten der Polizei hatten allerdings angenommen, dass die Zahlen noch stärker zurückgehen.

Durch das zehntausendfache Arbeiten im Home-Office sind vielen Tätern Einbruchsversuche zu gefährlich.

Trotzdem ist die Zahl erschreckend: im ersten Halbjahr 2020 wurde täglich in 80 NRW-Wohnungen eingebrochen. Insgesamt 14.360 Wohnungseinbrüche und Einbruchsversuche in nur sechs Monaten – kleiner Trost: das sind 600 weniger als im ersten Halbjahr des Vor-Corona-Jahres. Von durchschnittlich 82 Fällen auf täglich 80 – gut, aber kein Grund zum Jubeln.

Blaulicht Redaktion