Unfall NRW: Hinweis klärt Unfallflucht bei dem eine Frau ernsthaft verletzt wurde

Polizeiband

Warendorf (ddna)

Heute Nachmittag kam es in Ahlen auf der Warendorfer Straße zu einem Verkehrsunfall bei dem eine Ahlenerin ernsthaft verletzt wurde.

Ein 54-jähriger Mann aus Ahlen fuhr mit seinem Opel Zafira die Warendorfer Straße in Ahlen in südliche Richtung. An der Kreuzung Warendorfer Straße / Konrad – Adenauer – Ring musste er vor der Rotlicht zeigenden Ampel halten. Hinter dem 54-jährigen Ahlener hielt eine 37-jährige Ahlenerin mit ihrem Opel Astra. Ein 45-jähriger Mann erkannte die Verkehrssituation aus ungeklärten Gründen zu spät und fuhr mit seinem VW Caddy ungebremst auf den Opel der 37-jährigen Frau auf. Der Wagen der Ahlenrin wurde auf den vor ihr stehenden Zafira des 54-jährigen Ahleners geschoben.

Der 45-jährige Mann Schweriner stieg nun aus seinem Pkw aus und schlug seine Hände über dem Kopf zusammen. Anschließend ging er zu dem Pkw der 37-jährigen Frau und gab gegenüber dieser an, dass sofort jemnand kommen würde. Danach stieg der Schweriner wieder in den von ihm geführten Wagen und entfernte sich von der Unfallstelle.

Die 37-jährige Ahlenerin wurde durch den Unfall erheblich verletzt und wurde mittels Rettungswagen in eine nahegelegendes Krankenhaus gebracht. Der 54-jährige Ahlener und seine 16-jährige Beifahrerin blieben unverletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 15.000 Euro.

Am Nachmittag erhielt die Polizei einen telefonischen Hinweis auf den geflüchteten 45- jährigen Mann. Dieser konnte auf einem Parkplatz an der Industriestraße in Ahlen mit dem von ihm geführten beschädigten Pkw angetroffen werden konnte. Der 45-jährige Mann stand erheblich unter dem Einfluss von alkoholischen Getränken. Ein durchgeführter Promilletest verlief positiv. Dem 45-jährigen Mann wurden zwei Blutproben entnommen und der Führerschein wurde beschlagnahmt.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion