Unfall NRW: Zwei Schwerverletzte nach Verkehrsunfall auf der Römerstraße

Polizeiauto auf der Straße

Hamm – Bockum – Hövel (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Römerstraße sind am Donnerstagabend (3. September 2021) zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Ein 47-jähriger Bullifahrer aus Hamm war hier gegen 18:30 Uhr in Richtung stadtauswärts unterwegs. In Höhe der Haus Nummer 107 kam es nach einem Wendemanöver zum Zusammenprall mit dem Opel einer 59-jährigen Hammenserin. Diese hatte zuvor die Römerstraße in Richtung stadteinwärts befahren. Die beiden Unfallbeteiligten wurden in Hammer Krankenhäuser gebracht, wo sie stationär verblieben. Die beiden Unfallfahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 7.500 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Hamm, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.