Unfall BW: Zwei Tote nach Verkehrsunfall

Motorradunfall

Pfalzgrafenweiler (ddna)

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Donnerstagabend gegen 20:50 Uhr auf der Landesstraße 404. Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen war ein 74-jähriger BMW-Fahrer von Altensteig kommend in Richtung Freudenstadt unterwegs. In Höhe von Pfalzgrafenweiler bog der Mann nach links in die Gottfried-Joos-Straße ab. Hierbei missachtete er den Vorrang eines entgegenkommenden 20-jährigen Motorradfahrers. In der Folge kommt es zur Kollision. Ob der Motorradfahrer dabei mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war, ist Gegenstand der aktuell laufenden Ermittlungen der Verkehrsdienstaußenstelle in Freudenstadt.

Der 20-jährige Motorradfahrer und der 64- jährige Mitfahrer im BMW wurden dabei so erheblich verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle verstorben sind. Der 74-jährige BMW – Fahrer wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert.

Zur Klärung der näheren Umstände des Unfalls wurde ein Sachverständiger hinzugezogen.

Es entstand ein Sachschaden von mindestens 7.000 Euro. Die Fahrbahn musste von einer Fachfirma gereinigt werden. Die Unfallstelle war bis 0:37 Uhr gesperrt.

Neben Feuerwehr und Rettungsdienst, war das Polizeipräsidium Pforzheim mit fünf Streifenwagenbesatzungen im Einsatz.

Dirk Wagner, Pressestelle

Quelle: Polizeipräsidium Pforzheim, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl zu den Halbjahreszahlen: „Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen. Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: Die Zahlen gingen von 161.817 in der ersten Jahreshälfte 2019 auf 126.198 in den ersten sechs Monaten 2020 zurück (22% weniger). Immer noch nicht gut: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion
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