Unfall NRW: * * *Meldung aus dem Bereich der Autobahnpolizei Düsseldorf * * * – A 59 – Motorradfahrer bei Verkehrsunfall erheblich verletzt – Blutprobenentnahme

Motorradunfall

Düsseldorf (ddna)

* * *Meldung aus dem Bereich der Autobahnpolizei Düsseldorf * * * – A 59 – Duisburg – Motorradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt – Blutprobe

Samstag, 4. September 2021, 23:27 Uhr

Bei einem Verkehrsunfall gestern am späten Abend auf der A 59 in Fahrtrichtung Dinslaken wurde ein Motorradfahrer so erheblich verletzt, dass er mit einem Rettungswagen in eine Klinik gebracht werden musste. Da der Verdacht bestand, dass er unter dem Einfluss von Alkohol undr Drogen unterwegs war, wurden ihm Blutproben entnommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen der Autobahnpolizei war ein 23 Jahre alter Mann aus Oberhausen mit seinem Daimler auf der A 59 unterwegs. Aus ungeklärter Ursache fuhr er in Höhe der Anschlussstelle Dinslaken – Hiesfeld auf ein Motorrad (Yamaha) eines 28 -Jährigen aus Duisburg auf. In der Folge stürzte der Motorradfahrer und verletzte sich schwer. Er kam in ein Krankenhaus, wo ihm Blutproben entnommen wurden. Für die Dauer der Unfallaufnahme musste die Richtungsfahrbahn voll gesperrt werden.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion