Unfall NRW: Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall auf der A 2 bei Kamen

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Dortmund (ddna)

Bei einem Verkehrsunfall auf der A 2 bei Kamen sind am Dienstagnachmittag (7. September 2021) zwei Personen erheblich verletzt worden. Die Richtungsfahrbahn Dortmund war rund eine Stunde lang komplett gesperrt.

Den ersten Zeugenangaben zufolge war eine 30-jährige Lünerin am Nachmittag auf dem linken Fahrstreifen unterwegs. Zwischen dem Kamener Kreuz und der Anschlussstelle Kamengkamen verlor sie aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Dies schleuderte daraufhin nach rechts über alle drei Fahrspuren und prallte dort gegen die Schutzplanke. Von dort abgewiesen blieb es schließlich auf dem rechten Fahrstreifen stehen. Ein dort fahrender 36-Jähriger aus der Ukraine konnte seinen Lkw nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Wagen der Lünerin auf.

Bei dem Unfall wurden die 30 -Jährige und ihr ebenfalls aus Lünen stammender 36- jähriger Beifahrer ernsthaft verletzt. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser. Der Lkw – Fahrer blieb unverletzt.

Die A 2 musste an der Unfallstelle zunächst voll gesperrt werden. Auch ein Rettungshubschrauber landete. Am Nachmittag war der linke Fahrstreifen wieder befahrbar, ab ca. 18:30 Uhr die gesamte Fahrbahn.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf ca. 8.000 Euro.

Quelle: Polizei Dortmund, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion