Unfall NRW: Leichtkraftradfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Polizeiweste

Warendorf (ddna)

Schwer verletzt wurde ein 17- jähriger Leichtkraftradfahrer bei einem Verkehrsunfall heute 13:05 Uhr auf der Porschestraße in Ahlen. Der Ahlener erkannte eine haltende Fahrzeugschlange zu spät und fuhr auf das vor ihm befindliche Auto eines 21-jährigen Ennigerlohers auf. Dabei schlug der Jugendliche mit dem Kopf gegen die Heckscheibe. Rettungskräfte brachten den Ahlener zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus. Bei dem Auffahrunfall entstand ein Sachschaden von etwa 5.500 Euro.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion
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