Polizei NRW: Unfallfluchten mit Sachschaden

Zwei Polizisten

Recklinghausen (ddna)

Dorsten:

Auf dem Krankenhaus – Parkplatz an der Pfarrer – Wilhelm – Schmitz – Straße wurde am Donnerstag, zwischen 8 und 12:30 Uhr, ein grauer Hyundai i30 angefahren. Am linken vorderen Kotflügel und der Fahrertür sind Kratzer und Dellen entstanden. Der Verursacher ist geflüchtet und hat einen Schaden von rund 1.000 Euro hinterlassen.

Gladbeck:

Auf der Diepenbrockstraße hat es am Donnerstagmittag eine Unfallflucht gegeben. Dabei wurde ein schwarz-silberner Smart ForFour an der linken Seite beschädigt. Die Besitzerin des Autos hatte gegen 12:45 Uhr einen Knall gehört. Als sie daraufhin nachschaute, bemerkte sie die Schäden an ihrem Auto. Der Verursacher ist geflüchtet. Der Schaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Die Polizei sucht Augenzeugen.

Hinweise zu Unfallfluchten nehmen die Verkehrskommissariate unter 08001 111 entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Immer mehr Unfallfahrer verschwinden vom Unfallort

Weniger Verkehrsunfälle in unserem Bundesland – das ist auf jeden Fall eine gute News. Ein Wermutstropfen: in Nordrhein-Westfalen flüchten Fahrer immer häufiger von der Unfallstelle. 2015 waren es schon 139.000 Unfallbeteiligte, die einfach verschwanden, 2019 dann mehr als 143 Tausend, also noch einmal fast 5.000 Flüchtige mehr!

NRW-Innenminister Herbert Reul zu dieser Entwicklung: „Die steigende Zahl von Unfallfluchten ist ein echtes Problem. Da geht es nicht nur um Sachschäden in Millionenhöhe, da werden Menschen verletzt und sogar getötet“.

Präzise 40,9% der Fälle konnten von den Ermitteln aufgeklärt werden. Werden Menschen von einem Unfallflüchtigen getötet lässt die Polizei nicht locker. So konnten 2019 in 8 von 10 Fällen der Todesfahrer überführt werden. Wurden Menschen schwer verletzt einfach am Unfallort einfach zurückgelassen gelang es in der Hälfte der Fälle, den oder die Schuldige zu finden.

Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort“ ist die amtlich exakte Bezeichnung für die „Unfallflucht“ – so steht es in §142 des Strafgesetzbuches.

Blaulicht Redaktion
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