Dow Jones schloss mit negativem Vorzeichen – Dax unverändert

Wie läuft der Dax?

Das deutsche Börsenbarometer stieg gestern zeitweise bis auf 15.702,60 Punkte und verschlechterte sich nach zeitweiligen Gewinnen um 0,09 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag.


Wo steht der US-Leitindex Dow Jones?

Der Leitindex der New Yorker Börse (Dow Jones) lag gestern bei 34.607,72 Punkten und damit bei einem Tages-Minus zum vorherigen Handelstag von 0,78 %. Bisheriges Jahreshoch waren 35.631,19 Punkte. Der Dow Jones Index liegt damit momentan um 2,87 % unter seinem Jahreshoch.

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Dax hält sich

Verglichen mit seinem bisherigen Jahreshoch vom 13. August hat der Leitindex bis gestern 2,62 Prozent an Wert verloren. Die Schwankungsbreite des Leitindexes machte gestern 127,66 Punkte aus. Zum Handelsschluss lag der Dax bei 15.609,81 Punkten, gleichbedeutend mit einem Verlust von 0,09 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Der Handel an der elektronischen Börse Xetra, der über 90 % des deutschen Aktienhandels ausmacht, endete gestern wie üblich um 17:30 Uhr MEZ. Für diese Handelswoche ist das ein Minus von 1,09 Prozent.


Sieger und Schlusslichter

Gewinner im Dax war gestern Infineon mit einem Plus von 1,95 Prozent. Fresenius Medical Care war der Verlierer des Tages mit einem Kursrückgang von 4,81 Prozent. Auch die Deutsche Telekom musste einen Rückgang hinnehmen: Die Aktie gab um 2,20 Prozent nach und war damit auf dem zweitletzten Platz im Index.


Wie viele Aktien wurden heute gehandelt?

Das Handelsvolumen stieg im Vergleich zu den letzten 30 Tagen deutlich: An- und verkauft wurden Aktien von Dax-Unternehmen in einem Gesamtvolumen von 53.234.604 Aktien; im monatlichen Durchschnitt waren es hingegen 44.315.564 Aktien. Gestern waren es also 20,13% mehr als im monatlichen Durchschnitt.


Nachfrage nach Rohöl

Zu den beiden wichtigsten Rohölsorten zählen WTI (West Texas Intermediate) und Brent. WTI wird aus dem Boden gewonnen und stammt aus der US-Golfküste sowie dem mittleren Westen der USA. Die aus der Nordsee stammende Sorte Brent ist die wichtigste Marke auf dem europäischen Markt. Für einen Barrel (159 Liter) WTI wurden gestern 69.71 US Dollar gezalt, vor einem Monat lag der Preis noch bei 69,62 USD und vor einem Jahr bei 40,34 USD. Das ist über 12 Monate ein Preisanstieg um 0,13 Prozent. Die Preisentwicklung bei der Nordsee-Sorte Brent: vor einem Jahr mussten 42,44 US Dollar gezahlt werden, vor einem Monat 71,90 USD und gestern lag der Preis für ein Barrel bei 72,92 USD. Das ist über 12 Monate eine Veränderung von plus 72,81 Prozent.

Dax im Überblick

Hintergrund zum DAX

Welche Konzerne waren beim Start des DAX dabei?

(Fettgedruckte sind bis heute im DAX)

  • Allianz
  • BASF, Bayer, BMW, Bayerische Vereinsbank, Bayerische Hypotheken- und Wechselbank
  • Commerzbank, Continental,
  • Daimler-Benz (als Daimler), Deutsche Bank, Degussa, Deutsche Babcock, Deutsche Lufthansa, Dresdner Bank,
  • Feldmühle Nobel,
  • Henkel, Hoechst,
  • Karstadt, Kaufhof,
  • Linde,
  • MAN, Mannesmann,
  • Nixdorf
  • RWE,
  • Schering, Siemens,
  • Thyssen
  • Veba und Viag (heute als E.ON), Volkswagen

Sind DAX-Unternehmen sicherer als andere Unternehmen?

Die hin- und herverkauften ehemaligen Warenhauskonzerne Karstadt und Kaufhof sind ein älterer Beleg dafür, dass die einmalige DAX-Mitgliedschaft nichts über die Zukunft eines Konzerns aussagt. Dass auch der Leitindex der deutschen Wirtschaft nicht vor Peinlichkeiten geschützt ist, wurde 2020 deutlich. Als Zukunftsunternehmen wurde das FinTech-Unternehmen gefeiert, das 2018 die altehrwürdige und angestaubte Commerzbank aus dem DAX warf: Wirecard, technologisch anerkannter Zahlungsabwickler. Das Problem: Wirecard wurde das erste DAX-Unternehmen, das pleite ging und vor allem Umsätze ausgewiesen hatte, die es in der Realität nie gegeben hatte.

Daten: EOD Historical Data / Stand: Samstag, 11. September 2021, 07:26 Uhr

Dieser Artikel wurde automatisch erstellt. Dafür werden Daten von EOD Historical Data von ddna analysiert und in einem Börsenbericht ausgewertet. Die Kursdaten können zeitverzögert sein.