Blaulicht BW: 8, Gemarkung Straßenverkehrsgefährdung durch betrunkenen Lkw – Fahrer

Polizeiauto

Ludwigsburg (ddna)

Mehrere Zeugen meldeten am frühen Sonntagmorgen einen in Schlangenlinien fahrenden Klein -Lkw mit polnischer Zulassung auf der BAB 8 in Fahrtrichtung München. Das Fahrzeug war den Zeugen kurz nach 2 Uhr auf Höhe der Tank – und Rastanlage „Sindelfinger Wald“ aufgefallen, da der Fahrer mit seiner auffallenden Fahrweise teilweise auf drei Fahrstreifen unterwegs war. Am Autobahnkreuz Stuttgart fuhr der Klein – Lkw unmittelbar vor dem Teiler nach rechts auf die Parallelfahrbahn, wobei er den Fahrbahnteiler berührte. Durch umherfliegende Fahrzeugteile wurde dabei ein nachfolgender Porsche beschädigt, dessen Fahrer dem Lkw bis zur Anschlussstelle Stuttgart – Möhringen folgte. Nachdem der Lkw die Autobahn dort verlassen hatte, setzte der Fahrer seine Fahrt in Stuttgart – Möhringen über die Nord – Süd – Straße und die Heilbrunnenstraße bis zur Hechinger Straße fort. Dabei missachtete er noch das Rotlicht einer Lichtzeichenanlage, ehe er von einer Streifenwagenbesatzung des Polizeipräsidiums Stuttgart gestellt wurde. Bei deren Kontrolle konnte bei dem Fahrer eine erhebliche Alkoholbeeinflussung festgestellt werden. Der aus der Ukraine stammende 48-Jährige war so stark betrunken, dass er weder selbständig aus seinem Fahrzeug steigen, noch einen Promilletest durchführen konnte. Er musste sich deshalb einer Blutentnahme unterziehen. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Die Verkehrspolizeiinspektion Ludwigsburg, Telefon 0711 6869-0, sucht nun weitere Verkehrsteilnehmer, die Angaben zur Fahrweise machen können oder von dem 48-Jährigen gefährdet wurden.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg

Weniger Unfälle als im ersten Halbjahr 2020 gab es seit Beginn der amtlichen Statistik noch nie – und die Unfallstatistik wurde schon 1953 eingeführt!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Bemerkenswert sind die gesunkenen Unfallzahlen auf jeden Fall: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Weniger schön: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.