Unfall NRW: Lügde – Pkw überschlägt sich

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Lippe (ddna)

(BB) Am frühen Samstagmorgen gegen 3:46 Uhr befuhr ein 29- jähriger aus Holzminden mit seinem Pkw zusammen mit zwei weiteren Insassen im Alter von 27 und 37 Jahren die Obere Dorfstraße von Rischenau in Fahrtrichtung Elbrinxen. In einer Rechtskurve kam er nach links von der Fahrbahn ab und fuhr in den sich neben der Fahrbahn befindenden Straßengraben. Durch den Aufprall auf der dort betonierten Böschung wurde das Fahrzeug mehrere Meter weiter auf einen angrenzenden Gehweg geschleudert und kam auf der rechten Fahrzeugseite liegend zum Stillstand. Die Insassen erlitten zum Teil erhebliche Verletzungen. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert. Das am Verkehrsunfall beteiligte Fahrzeug wurde durch den Unfall schwer beschädigt. Es wurde sichergestellt. Die Obere Dorfstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr und das Umweltamt wurden aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe verständigt. Zeugen werden gebeten, ihre Hinweise dem Verkehrskommissariat Detmold unter 05231-0 mitzuteilen.

Quelle: Polizei Lippe, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Vermeidbare Unfälle mit Todesopfern – dazu zählte die Polizei in 2019 in 97 Fällen zu schnelles Fahren, bei 39 Menschen wurde Alkohol- oder anderer Drogenmissbrauch festgestellt, 31 Getötete waren nicht angeschnallt und in einem Fall hatte das Opfer beim Fahren mit dem Handy telefoniert. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.