Unfall BW: 22 Jahre alter Fußgänger bei Unfall schwer verletzt

Polizeiband

Ludwigsburg (ddna)

Am Sonntag ereignete sich am Abend in der Perouser Straße im Bereich des Flugplatzes Malmsheim ein Unfall, bei dem ein 22 Jahre alter Fußgänger ernstzunehmende Verletzungen erlitt. Der 22-Jährige wollte die Perouser Straße vom Flugplatz kommend überqueren. Nahezu zeitgleich befuhr eine 37 Jahre alter Mercedes – Lenkerin die Perouser Straße aus Richtung Malmsheim kommend. Als der Fußgänger auf die Fahrbahn trat, versuchte die PKW – Fahrerin noch auszuweichen, was ihr jedoch nicht mehr gelang. Es kam zu einem Zusammenstoß zwischen dem Mercedes und dem 22-Jährigen. Die Fahrerin stieg im Anschluss an den Unfall aus und lief in Richtung des Fußgängers, worauf sie allerdings von dessen Begleitern in aggressiver Weise angeschrien und beleidigt wurde. Die Frau und ihre Beifahrerin alarmierten unverzüglich die Polizei und zogen sich in den Mercedes zurück, bis die Polizei vor Ort eintraf. Der 22-Jährige, der möglicherweise alkoholisiert war, wurde durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Es entstand ein Sachschaden von rund 3.000 Euro.

Quelle: Polizeipräsidium Ludwigsburg, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Polizei in BaWü registriert weniger Unfälle

1953 startete in unserem Bundesland die amtliche Unfallstatistik und die gute Nachricht: Noch nie gab es seitdem so wenig Unfälle wie im ersten Halbjahr 2020!

Die Anzahl der Verkehrstoten und der auf baden-württembergischen Straßen verletzten Bürgerinnen und Bürger ist auf historischen Tiefständen.“, betonte Innenminister Thomas Strobl, schränkte aber auch ein: „Natürlich ist diese Entwicklung in großen Teilen auf die Corona-Pandemie und das damit verbundene verringerte Verkehrsaufkommen zurückzuführen.

Das Sinken der Unfallzahlen ist auf jeden Fall beachtlich: im ersten Halbjahr 2019 von 161.817 auf 126.198 im ersten Halbjahr 2020 (minus 22%). Klarer Wermutstropfen: Die Zahl der Todesopfer ist mit 146 immer noch um 146 zu hoch. Weitere 19.000 Menschen wurden schwer- oder leichtverletzt.

Blaulicht Redaktion
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