Unfall NRW: Schwere Kollision in Wipperfürth – Zwei Pkw kollidieren im Kreuzung

Polizeiauto

Wipperfürth (ddna)

Am Sonntagnachmittag (12. September 2021) kam es im Kreuzung der B 506 und der L 129 im Bereich der Ortslage Lamsfuß zu einem schweren Verkehrsunfall. Nach ersten Ermittlungen missachtete eine 33- jährige Gelsenkirchenerin mit ihrem Pkw an der Kreuzung der Dorfstraße mit der B 506 die Vorfahrt eines 41-jährigen Autofahrers. Die Gelsenkirchenerin kam mit ihrem Pkw aus Richtung Wipperfeld und beabsichtigte augenscheinlich, die L 129 weiter in Richtung Kürten zu befahren. Dabei übersah sie vermutlich an der Kreuzung mit der B 506 das dortige Stopp – Schild und fuhr an die Kreuzung ein. Ein 41-jähriger Bergisch – Gladbacher, der die bevorrechtigte B 506 in Richtung Wipperfürth in Begleitung seiner 15-jährigen Tochter befuhr, konnte einen Zusammenprall mit dem kreuzenden Fahrzeug der 33- jährigen nicht mehr verhindern. Durch den Unfall wurde die Gelsenkirchenerin ernsthaft verletzt. Sowohl der Vater als auch seine Tochter erlitten leichte Verletzungen. Alle Unfallbeteiligten wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die beiden beteiligten Pkw wurden schwer beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Es entstand hoher Sachschaden. Die Unfallkreuzung wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.

Quelle: Kreispolizeibehörde Oberbergischer Kreis, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion