Unfall NRW: Sturz aus Krankorb – insgesamt drei schwer Verletzte

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Recklinghausen (ddna)

Freitagabend (ca. 22:20 Uhr) stürzten zwei Männer aus einem Korb, der an einem Kran befestigt war und zogen sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Es handelt sich um einen 56-Jährigen aus Gronau und einen 33-jährigen Waltroper. Sie wurden mit Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gefahren. Lebensgefahr besteht nicht.

Zuvor hatten sich insgesamt drei Männer mit einem Korb etwa 10-12 Meter in die Höhe ziehen lassen, bevor der Korb ins Schwanken geriet und schließlich umschlug. Der 56 – sowie der 33-Jährige fielen auf das darunter befindliche Dach und blieben schwer verletzt liegen, während sich der Dritte, ein 29-jähriger Waltroper, noch am Korb festhalten und diesen dann selbstständig wieder herunter fahren konnte. Auch er erlitt ernstzunehmende Verletzungen und wurde schließlich von Rettungskräften in ein Krankenhaus transportiert. Die Feuerwehr war vor Ort eingesetzt. Das Unglück ereignete sich auf einem Firmengelände an der Borker Straße.

Quelle: Polizeipräsidium Recklinghausen, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Eine erfreuliche News: 2019 starben die wenigsten Menschen auf unseren Straßen, seitdem schwere Verkehrsunfälle dokumentiert werden (seit 1953). Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Verkehrsunfall mit Kind“ ist die schlimmste Alarmierung auch für hartgesottene Rettungskräfte: in 5 Fällen kam 2019 jede Hilfe zu spät.

Blaulicht Redaktion