Polizei NRW: Trunkenheitsfahrt endet vor Baum

Polizeiabzeichen und Einsatzwagen

Warendorf (ddna)

Eine Autofahrt unter Alkoholeinfluss endete am Sonntagmorgen (12. September 2021) in Ahlen durch einen Zusammenprall mit einem Baum – Zeugen gaben Hinweise auf Trunkenheitsfahrt.

Polizisten entdeckten das von Zeugen beschriebene Auto mit der 50-jährigen Fahrerin an der Straße Im Pattmeicheln. Das Auto stand auf der Gegenfahrseite an einem Baum, mit dem es kurz vorher zusammengestoßen ist. Als Polizisten die unverletzte Frau aus Ahlen ansprachen, stellten sie starken Alkoholgeruch und eine verwaschene Aussprache fest. Die Durchführung eines zugestimmten Promilletest war öfter erfolglos. Polizeibeamte brachten die 50-Jährige zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus.

Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Quelle: Polizei Warendorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2018 wurden im vergangenen Jahr 32 Menschen weniger getötet, insgesamt 458.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion
Letzte Artikel von Blaulicht Redaktion (Alle anzeigen)