Polizei NRW: Polizei zieht alkoholisierten Autofahrer aus dem Straßenverkehr

Zwei Polizisten

Bornheim (ddna)

Am Montagmittag (13. September 2021), gegen 12:35 Uhr, beobachten Zeugen zwischen Bornheim – Hersel und – Uedorf einen Autofahrer, der entgegengesetzt einer Einbahnstraße fuhr. Als der Fahrer daraufhin von den Zeugen angehalten und auf die Einbahnstraßenregelung aufmerksam gemacht wurde, wirkte dieser betrunken. Der Mann setzte seine Fahrt schließlich in Richtung Uedorf fort.

Die Polizei konnte den 47 -Jährigen kurz darauf in der Elbestraße antreffen, wo er zwischenzeitlich am Fahrbahnrand angehalten hatte. Während der Kontrolle zeigte der Mann deutliche Anzeichen einer Alkoholeinwirkung. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholvortest ergab einen Wert von rund 3,8 Promille. Daraufhin ordneten die Polizisten die Entnahme einer Blutprobe zur Beweissicherung an. Zudem wurde das Fahrzeug des 47-Jährigen sichergestellt. Weitere Ermittlungen ergaben zudem, dass der Mann nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins ist.

Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr und des Fahrens ohne Führerschein ermittelt.

Quelle: Polizei Bonn, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar. Das ist kein Pech oder Schicksal, sondern oft Gedankenlosigkeit und Leichtsinn“ so Innenminister Herbert Reul. Das Ziel sei es, dass im Jahr 2050 nur noch im schlimmen Ausnahmefall ein Mensch durch einen Autounfall getötet wird.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Insgesamt gab es 2019 in Nordrhein-Westfalen rund 679.000 Unfälle – das sind 1800 pro Tag!

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.

Blaulicht Redaktion