Unfall NRW: Sekundenschlaf nach Diskobesuch – Audi überschlägt sich öfter auf der A 31 – Fahrer und Beifahrer schwer verletzt

Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt den Audi)  Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei.

Bild: Foto: Polizei Münster (Das Foto zeigt den Audi)

Veröffentlichung mit dieser Pressemitteilung honorarfrei. (Polizei Münster presseportal.de)

Münster (ddna)

Ein 30-jähriger Audi – Fahrer und sein 24- jähriger Beifahrer wurden bei einem Unfall nach einem mutmaßlichen Sekundenschlaf am Sonntagmorgen (12. September 2021) erheblich verletzt.

Die beiden Männer aus Gelsenkirchen waren nach einem Diskobesuch auf der Autobahn 31 in Richtung Bottrop unterwegs, als der 30 -Jährige nach eigenen Angaben in einen Sekundenschlaf verfiel. Der Q 7 kam infolgedessen in Höhe des Rastplatzes „im Elwen“ von der Fahrbahn ab. Der Pkw nutzte die aufsteigende Leitplanke als Rampe, überschlug sich im rechtsseitigen Böschungsbereich öfter und blieb auf der linken Seite liegen.

Rettungskräfte brachten den schwerverletzten 24- jährigen Beifahrer in einem Hubschrauber ins Krankenhaus, de 30-jährigen Fahrer im Rettungswagen.

Quelle: Polizei Münster, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Ein schöner Tiefst-Stand: seit 1953 hat es nie weniger Verkehrstote gegeben als in 2019. Auch wenn 2019 32 Menschen weniger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen, es waren immer noch 458 Todesopfer.

Das ist ein echter Erfolg. Aber immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“, meint Innenminister Herbert Reul. Bis 2050 soll es laut Reul gelingen, dass nur noch in ganz seltenen Fällen ein Mensch durch einen Verkehrsunfall getötet wird.

Zu den vermeidbaren Unfallursachen zählte die Polizei in 2019 in 97 Mal zu schnelles Fahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt als sie starben, 39 Menschen kamen ums Leben, weil Drogen oder Alkohol im Spiel waren und einer starb, weil er am Steuer das Handy benutzte. 1.800 pro Tag krachte es in Nordrhein-Westfalen 2019 – insgesamt nahm die Polizei 679.000 Unfälle auf.

Am schlimmsten auch für die Rettungskräfte: wenn Kinder bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt oder sogar getötet werden. In 5 Fällen konnten Sanitäter und Ärzte 2019 für die Kinder nichts mehr tun.