Unfall NRW: Meldung der Autobahnpolizei: A 59 – Auffahrunfall nach Panne auf linkem Fahrstreifen – Zwei Männer schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Zwei Polizisten

Düsseldorf (ddna)

Dienstag, 14. September 2021, 17:20 Uhr

Nachdem ein Pkw gestern am späten Nachmittag auf dem linken Fahrstreifen der A 59 bei Duisburg in Richtung Düsseldorf liegengeblieben war, kam es in der Folge zu einem Auffahrunfall bei dem sich zwei Männer schwer verletzten. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Nach Stand der bisherigen Ermittlungen war ein 30- jähriger Duisburger aufgrund eines technischen Defekts mit seinem Opel auf dem linken Fahrstreifen der A 59 in Höhe Duisburg – Marxloh in Fahrtrichtung Düsseldorf liegengeblieben. Er verließ schnell seinen Wagen und stellte sich hinter die Schutzplanke auf den Mittelstreifen. Offenbar weil er sein Handy vergessen hatte, stieg er erneut in sein Fahrzeug. Kurz darauf fuhr ein 39 Jahre alter Mann aus Wesel aus ungeklärter Ursache mit seinem Volvo auf den Opel auf. Beide Männer verletzten sich bei diesem Auffahrunfall schwer und wurden von Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Auch ein Rettungshubschrauber war vorsorglich auf der Fahrbahn gelandet. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Autobahn in Richtung Düsseldorf bis 19 Uhr zeitweise voll gesperrt. Der Straßenverkehr staute sich auf einer Länge von circa 2.000 Metern. Auch in Gegenrichtung kam es aufgrund vieler Schaulustiger zu einem Stau von etwa 1.000 Metern Länge.

Quelle: Polizei Düsseldorf, Übermittlung: news aktuell

(Alle Informationen beruhen auf Angaben der zuständigen Polizei von heute)

Wenn in NRW das Blaulicht flackert – Verkehrsunfälle in Nordrhein-Westfalen

Seit 1953 werden Verkehrsunfälle in den Polizeiarchiven festgehalten und noch nie hat es seitdem so wenig Verkehrstote gegeben wie im vergangenen Jahr. Trotzdem ist jeder Tote ein Verkehrsopfer zu viel: 458 Menschen starben 2019, 32 weniger als 2018.

Auch wenn die Entwicklung gut ist, mahnt Innenminister Herbert Reul: „Immer noch sind viele schlimme Unfälle auf unseren Straßen leicht vermeidbar“. Deswegen sei das Ziel seiner Politik, die Zahl der Verkehrstoten in NRW bis 2050 fast auf Null zu senken.

Auch 2019 gab es viele Fälle, in denen der Tod eines Menschen durch einen Verkehrsunfall zu vermeiden gewesen wäre: 97 Mal wurde zu schnelle gefahren, 31 Menschen waren nicht angeschnallt, in 39 Fällen waren Drogen oder Alkohol im Spiel und ein Mensch starb, weil er beim Fahren das Handy benutzte. Die Zahl ist fast unglaublich: 1.800 Unfälle pro Tag gab es 2019 in NRW, 679.000 insgesamt.

Wenn der Rettungswagen mit Blaulicht besonders schnell unterwegs ist dann ist oft ein Kind Opfer eines Verkehrsunfalls geworden: in fünf Fällen konnten Ärzte und Sanitäter 2019 den jungen Opfern nicht mehr helfen.

Blaulicht Redaktion
Letzte Artikel von Blaulicht Redaktion (Alle anzeigen)